Ist die Infrarotheizung nur
als Zusatzheizung geeignet?
Die Infrarotheizung ist zwar einerseits die ideale
Zusatzheizung, kann aber durchaus auch als Hauptheizung
eingesetzt werden. Voraussetzung ist natürlich eine
ausreichende Dimensionierung um in kalten Zeiten genügend
Reserve zu haben. Pro qm Raumfläche sollten Sie bei normaler
Raumhöhe ca. 40 - 50 W kalkulieren, je nach Art der
Räumlichkeiten. Gegenüber herkömmlichen Elektroheizungen
können Sie mit ca. 60% weniger Stromverkosten rechnen und
gegenüber herkömmlichen Öl- oder Gasheizungen sind immer noch
ca. 40% -50% Ersparnis möglich. Außerdem sparen Sie ganz enorm an
Anschaffungs-, Installations- und Wartungskosten.
Welche Gründe sprechen für diese Heiztechnologie ?
Sie sparen Geld durch weniger Energieverbrauch und eine
sehr hohe Effizienz bzw. hohen Wirkungsgrad. Sie schonen die
Umwelt beinahe erschöpfte Energieressourcen werden gespart.
Strom wird nach und nach immer Umweltfreundlicher und ist in
Zukunft der wichtigste Energieträger. Sie gewinnen an Komfort, Infrarotwärme hat sich als gesund und
wohltuend erwiesen. Sie sparen Platz, der Infrarot-
Flächen-Heizkörper kann nahezu überall angebracht werden und jederzeit an
einem anderen Ort zum Einsatz kommen. Infrarotheizungen mit Bild
können Ihre Räume aufwerten und verschönern. Herkömmliche Heizsysteme
erwärmen nur die Luft vor und über dem Heizkörper, die dann im Raum
zirkuliert und Staub transportiert. Unser System erzeugt zu nur ca.
10% konventionelle Wärme
und zu ca. 90% Infrarot-Wärme, die sich gleichmäßig im Raum
verteilt. Diese angenehme Wärme ist von Kachelöfen oder
Kaminen bekannt.
Ein weiterer Energievorteil ist, dass 98,5 % des Stromverbrauchs
in Wärme umgewandelt wird, d.h. wenn z.B. 700 Watt an Strom
hineingehen, kommen auch ca. 700W an Wärme heraus. Bei herkömmlichen
Heizsystemen, die zunächst die Luft erwärmen, müßen Sie ca.
1200 Watt Energie aufbringen, um ca. 700 Watt als Wärme zu
bekommen. Daher kann die Infrarotheizung trotz relativ hoher
Strompreis immer noch günstiger als viele herkömmlich
Heizungen sein. Da die gefühlte Temperatur immer ca. 2 - 3 Grad
höher ist, kann die tatsächliche Raumtemperatur bei 18 - 19
Grad liegen. Die Temperaturdifferenz zur Außenluft wird
geringen und folglich sinkt der Wärmeverlust um ca. 15 -
20 %, die erwärmten Wände isolieren besser und verhindern
Schimmelbefall. Die Raumluft wird nicht so trocken, wie bei
herkömmlichen Heizungen, Sie benötigen keine Luftbefeuchter,
die Schleimhäute trocknen nicht aus, man ist unempfindlicher
gegen Ansteckungskrankheiten. Außerdem wird feuchtere Luft
wärmer empfunden als trockene Luft.
Wie sicher ist die Infrarot-Flachheizung ?
Keiner unserer Wettbewerber verfügt über einen ähnlichen
Aufbau eines Glas-Karbonfaser Heizelementes. Unser
Inframesh-Gewebe ist TÜV / GS geprüft und hat die CE-
Konformitätserklärung. Kein Wettbewerbsprodukt hat
vergleichbare Leistungsdaten. Hinzu kommt, dass der
Sicherheitsstand des Gewebes unerreicht ist. Unser Produkt wurde
auf Infrarot, von Dr. H. Piazena, Charite` Berlin geprüft.
Gesundheitlich gibt es keine Bedenken, im Gegenteil, es gilt als
erwiesen, das diese langwellige Infrarotstrahlung sehr positive
Auswirkungen auf die Gesundheit hat.
Wie und wo kann ich die Infrarot-Flachheizung anbringen ?
In der Regel können Sie das Heizsystem in allen
geschlossenen Räumen an jeder Wand befestigen. Voraussetzung
ist lediglich ein Stromanschluss in der Nähe. Die Heizelement können auch an der Decke
befestigt werden, durch die Erwärmung des Fußbodens erreichen
Sie dann einen ähnlichen Effekt, wie bei der Fußbodenheizung. Im
therapeutischen Bereich ist es bestens möglich einen
Patienten/Klienten auf einer Behandlungsliege zu erwärmen und
von den gesundheitlichen Vorteilen der Infrarot-Flachheizung zu
profitieren. Auch in großen Hallen und im Außenbereichs
ist die Infrarotheizung im Vorteil, da die wärmende Strahlung
nicht wie warme Luft einfach von dannen zieht.
Aus welchem Material besteht die Infrarot-Flachheizung ?
Dieses unbrennbare Naturprodukt
besteht aus umweltfreundlichen, zusammenwirkenden
Komponenten, wie z.B. Glas-Karbonfaser. Bei neuen ungebrauchten
Heizungen kann bei Erstinbetriebnahme ein leichter Geruch entstehen.
Der Geruch ist völlig ungefährlich verfliegt nach kurzer Zeit.
Je nach Geschmack und Bedarf bieten wir viele verschiedene
Oberflächenmaterialen und verschiedene Dekore an.
Welche Bildmotive gibt es zur Auswahl ?
Eine Auswahl an möglichen Motiven und Farben finden Sie in
unserer Bildergalerie. Sie können sich auch auf fotolia.de
unter 3,5 Millionen Bildern etwas aussuchen und uns die Dateien
zur Verfügung stellen.
Wir Bieten Ihnen außerdem einen Service zur individuellen
Motivgestaltung mit eigenen Bildern.
Sogar handgemalte original Gemälde sind möglich.
Kann ich die Infrarot-Flachheizung während des Betriebes
anfassen ?
Die Infrarot-Flachheizung erreicht eine
Betriebstemperatur über 80°C. Der direkte Kontakt sollte
vermieden werden. Da es sich allerdings um sogenannte "
trockene Hitze" handelt, besteht im Falle des Kontaktes
keine direkte Verbrennungsgefahr. Ein normaler Ofen wird in der
Regel deutlich heißer. Kindern sollte der Zugriff auf die Heizung
generell nicht ermöglicht werden, was u.a. schon durch die
Anbringung unter Berücksichtigung der Mindesthöhe gewährleistet
wird.
Welche Fläche lässt sich mit die Infrarot-Flachheizung
beheizen ?
Generell können Sie mit ca. 400 Watt
einen Raum von ca. 25 m3 beheizen, geringe
Abweichungen ergeben sich zwangsläufig durch die individuelle
Bauweise von Wohnung, Haus, oder Gebäude, sowie geografische
Lage. Bei größeren, geschlossenen Räumen sollte man mehrere
rel. leistungsschwache Geräte einsetzen, das ergibt die beste
Wärmeverteilung, die größte Behaglichkeit und spart sogar
noch Energie!
Mit welchen Verbrauchskosten
muß ich rechnen ?
Eine Infrarot-Flächenheizung mit 400 W kostet nur 76 Cent am
Tag! (bei 10 Stunden Laufzeit und 19 Cent/KW Stromkosten)
Beispiel 100 m2 Wohnung:
Bei 7 Heizelementen und einer tägl. Heizdauer von 10 Stunden an
jährlich 150 Tagen nur ca. 798,-- Euro im Jahr. Erfahrungsgemäß
heizen nicht alle Infrarotheizungen den ganzen Tag in allen
Räumen, daher kann mit deutlich niedrigeren Kosten gerechnet
werden! Sie können mit ca. 8,-- bis 10,-- Euro Heizkosten pro
qm und Jahr kalkulieren! Der Stromverbrauch von entsprechenden
älteren Nachtspeicheröfen
ist um ein vielfaches höher! Da nutzt auch der niedrigere Tarif
herzlich wenig!
Vergleichen Sie selbst, was Ihre
Öl oder Gasheizung kostet.
Mit welchen Heizelementen heize ich am effektivsten ?
Am günstigsten heizen Sie mit
den schwächeren Infrarotheizungen, weil deren Effektivität am
höchsten ist. Beispiel: Zwei gleich große Infrarotheizungen,
die schwächere hat 400 Watt und bringt eine
Oberflächentemperatur von ca. 85 Grad, die stärkere hat ca.
800 Watt und bringt eine Oberflächentemperatur von ca. 110
Grad. Das bedeutet, dass mit doppelt so hohem Stromverbrauch,
eine nur ca. 30% höhere Heizleistung erreicht wird. Im Umkehrschluss
kann man sagen, das zwei schwächere Heizungen mit nur ca. 400
Watt, also gesamt 800 Watt gegenüber der 800 Watt Heizung rund
40 % mehr Heizleistung bei gleichem Verbrauch bringen! Außerdem
ist die Wärme besser verteilt und es stellt sich eine noch
höhere Behaglichkeit ein. Der höhere Anschaffungspreis, wird
längerfristig durch die Energieeinsparen kompensiert.
Welche Größen werden angeboten ?
Es stehen verschiedene Größen und Watt-Leistungen zur Auswahl.
Auch Sonderanfertigungen sind möglich. Näheres in der aktuellen
Preisliste oder rufen Sie uns einfach an.
Lässt sich die Temperatur der Infrarot-Flachheizung
regeln ?
Die meisten Modelle werden werksseitig ohne Regler gefertigt. es ist
allerdings möglich, eine Zeitschaltuhr oder ein Thermostat/Funkthermostat
zu verwenden. Wir empfehlen ein Thermostat, da durch die
gezielte Regelung ein zusätzlicher Spareffekt erzielt wird..
Wie lange muß die Infrarot-Flachheizung in
Betrieb sein ?
Ein Infrarot-Flächen-Heizkörper kann 24 Stunden, rund um
die Uhr, in Betrieb sein. Dies sollte auch für den ersten
Einsatz beibehalten werden. Jedoch mindestens so lange, bis die
Infrarotwellen von der Materie (Wände, Decken, Böden etc.) als
Wärme zurückgegeben werden. Danach ist, durch Steuerung über
Raumthermostat/Zeitschaltuhr, nur noch eine Betriebszeit von täglich
5 – 10 Stunden erforderlich.
Um so länger die Infrarotheizung im Einsatz ist, um so mehr
Wärme wird in den Wänden gespeichert, in der Regel kann die
Heizung nachts aus bleiben.
Muß meine Wohnung besonders
gut gedämmt sein?
Grundsätzlich ist natürlich
eine gute Dämmung immer gut. Bei der Infrarotheizung ist jedoch
vieles völlig anders, als bei einer Heizung mit der Sie über
Konvektionswärme die Luft erwärmen. Bei der normalen Heizung
muß die warme Luft die Materie und den Menschen erwärmen,
damit diese Warme Luft nicht gleich wieder verschwindet müßen
die Wände gut gedämmt sein. Übertriebene Dämmung kann
wiederum zu Feuchtigkeitsproblemen führen. Bei der
Infrarotheizung wird Materie und Mensch direkt erwärmt, dazu
ist zunächst überhaupt keine Isolierung nötig, das
funktioniert sogar in großen Hallen und Kirchen. Lediglich für
die indirekt entstehende Wärme ist ein gute Dämmung immer von
Vorteil. Da Sie mit einer Infrarotheizung bereits bei 19 Grad
eine empfundene Wärme von 21 Grad haben, ist die Temperatur-
differenz von innen nach außen geringer und folglich ist auch
der Wärmeverlust geringer. Daher ist die Infrarotheizung gerade
bei nicht optimal isolierten Räumen effektiver.
Kann man Schimmelbildung mit Infrarot verhindern bzw. bekämpfen
?
Bei Beheizung der Räume mit unserem Infrarot-Heizsystem ist
eine Pilz – und Schimmelbildung praktisch unmöglich, weil es
zu keiner Kondensatbildung kommt (selbst bei Wohnungen, die
selten belüftet werden) Da es zu keiner Kondenswasserbildung
kommt, wird das Mauerwerk bei einer bereits vorhandenen
Mauerfeuchte ausgetrocknet. Dies hat ein angenehmes und gesünderes
Wohnklima zur Folge. Die meisten Menschen kennen das eigenartige
Kältegefühl, dass von einer großen Glasscheibe ausgeht.
Dasselbe Gefühl geht auch von kalten Wohnraumwänden aus, wenn
auch in einer abgeschwächten Form. Trockene und warme Wände
bedeuten für Menschen mit Gicht, Ischiasleiden usw. Eine
wesentliche Erleichterung.
Die Isolierfähigkeit eines feuchten Mauerwerks ist
erheblich geringer gegenüber einer trockenen Wand. Bei
trockenen Mauern ergibt sich mit unserem Heizsystem eine
wesentliche Energieeinsparung. Nicht nur Schimmel und
Pilzbelastung, sondern auch Salzausblühungen, gehören bei
trockenen Gemäuern der Vergangenheit an.